Mein Weg zur Läuferin

 

Es dauerte eine ganze Zeit, bis ich mich wirklich auf den Weg zur Läuferin gemacht habe. Als zunächst hauptberufliche „Familienmanagerin“ konnte ich vor allem das Wissen aus der Naturheilkunde oft gut gebrauchen und Manches ausprobieren. Zu dieser Zeit beschränkte sich meine sportliche Betätigung überwiegend auf wiederum viel zu Fuss gehen oder Radfahren sowie die Familienausflüge in die Berge am Wochenende.

 

Als ich dann in der Familie wenigstens zeitweise abkömmlich war, beschloss ich, das ganze Wissen aus Trainings- und Ernährungslehre und aus der Sportheilpraktikerausbildung einmal so richtig in der Praxis zu testen. Ich habe ein regelmässiges Lauftraining begonnen und Ziel sollte drei Monate später die Teilnahme am 5 km langen Frauenlauf in Bern sein.

 

Der erste Test als Läuferin

Ehrgeizig wie ich war, wollte ich den Lauf natürlich in einer guten Zeit schaffen. Wichtig war mir aber auch, dass es meinem Körper dabei gut geht. Denn wenn im Körper nicht alle Stoffwechsel- und Funktionsabläufe optimal ablaufen und zusammenarbeiten, ist auch keine super Leistung möglich. Und wenn man sich nicht wohl fühlt, geht es auch dem Körper irgendwo nicht gut.

 

Klar war für mich auch von Anfang an, dass ich keinesfalls auf irgendwelche Mittelchen, die unter Doping fallen, zurückgreifen wollte. Die Naturheilkunde bietet einen riesigen Fundus an natürlichen Alternativen und Methoden, die helfen können, dass ich mit meinem Körper die für mich optimale Leistungsfähigkeit erreichen kann.

 

Bei der Anmeldung für den Lauf musste ich für die Einteilung in einen Startblock eine zu erwartende Laufzeit angeben. Da ich in eher hügeligem Gelände trainierte, hatte ich nicht wirklich eine Ahnung, wie schnell ich pro Kilometer laufen konnte. Grosszügig fand ich dann aber, dass ich im Durchschnitt 5 Minuten pro Kilometer schon schaffen würde. Also gab ich 25 Minuten als Endzeit an.

 

Als dann die Startunterlagen kamen, zweifelte ich sehr an meiner Einschätzung. Ich war im Startblock 3 von über 20 Startblöcken eingeteilt und konnte mir nicht vorstellen, dass ich nach nur drei Monaten Training schneller als ca. 85% der über 12’000 startenden Läuferinnen laufen kann. Im Training hatte ich bisher nicht einmal einen Kilometer in 5 Minuten geschafft. Entsprechend nervös bin ich an den Start gegangen. Schon beim ganz lockeren Einlaufen war mein Puls in Bereichen, in denen man gemäss der Berechnungsformeln gar nicht mehr schneller laufen können soll.

 

Geschafft!

Nun, den Frauenlauf habe ich gut und tatsächlich mit 24:46 Minuten sogar unter der angegebenen Zeit geschafft. Von der Zeit her war dies sogar so gut, dass ich im nächsten Jahr im ersten Startblock starten durfte. Wichtiger war mir aber, dass ich mich wohl gefühlt habe und mir der Wettkampf Freude gemacht hat. Mit diesem Erlebnis, was in einem „ernsthaften“ Wettkampf noch alles möglich ist, war mein Ehrgeiz erst richtig geweckt.

 

Es folgten bald längere Läufe bis hin zum Marathon, auch im Gebirge mit einigen Höhenmetern zusätzlich zur Distanz. Leistungsmässig habe ich schnell Fortschritte gemacht und konnte bald regelmässig unter die besten mindestens in meiner Altersklasse laufen. Dabei habe ich jeden Lauf geniessen können. Meinem Körper ging es gut, Verletzungen gab es fast nicht.

 

Gute Grundlagen als Voraussetzung

Um diese Leistungen zu erreichen, war ein sinnvolles und gut aufgebautes Training die eine Grundlage. Unterstützt habe ich dies jedoch stets so, dass mein Körper alles hatte, um diese Leistung auch bringen zu können. Dies betrifft die Versorgung vor, im und nach dem Training oder Wettkampf. Ebenso wichtig ist aber der sorgfältige Umgang mit meinem Körper in Bezug auf Verletzungen oder auch „normale“Unpässlichkeiten“ wie Erkältungen usw. Es kamen ausschliesslich naturheilkundliche Mittel und Methoden zum Einsatz.

 

In meinen Blogartikeln möchte ich diese Erfahrungen gerne an dich weitergeben. Einiges habe ich bereits an mir selber getestet und bin auch weiterhin dabei. Begleite mich auf meinem Weg! Ich lasse dich gerne an allem teilhaben, was ich rund um das Laufen erlebe und was ich selber an mir ausprobiere.

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